Volcanic Tour in Indonesia

Am Morgen soll unser Flug nach Borneo starten. Mit Sack und Pack stehen wir am Flughafen in Surabay nur um zu erfahren dass unser Flugzeug defekt ist. Wir müssen
nochmals eine Nacht in Java übernachten. Zum Glück wird das 4 Sterne Hotel von der Fluggesellschaft bezahlt.

Da wir jetzt fast den gesamten Tag noch zur Verfügung haben schauen wir uns das grosse Schlammfeld in Surabay an. Das riesige Schlammfeld entstand im 2006 als nach Öl gebohrt wurde.
Es sprudeln mehr als 135000 Kubikmeter Schlamm im Tag aus dem Loch. Es mussten schon 16 Dörfer abgerissen werden. Diverse Häuser ragen noch aus dem Schlamm raus.
Ein Damm rund um den Unglücksort wurde aufgeschüttet. Ein ehemaliger Dorfbewohner erzählt uns dass dieser bereits einmal gebrochen ist. Dionys und ich fahren mit dem Motorbike
einmal um den Damm um die Austrittsstelle zu fotografieren.
Leider lässt uns der Wachmann nicht näher ran wir könnten ja etwas falsches Berichten in der Weltpresse!
Link zu Wikipedia über das Unglück

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Abflug nach Borneo (Kalimantan).

Mit dem Hausboot fahren wir Flussaufwärts auf dem Sekonyer Fluss in den Regenwald von Kalimantan.
Die Bootscrew ist sehr kollegial und ich verstehe mich super mit ihnen.
Auf der Fahrt sehen wir allerlei Tiere. Langnasenaffen, Gibbons, Eisvögel, Schlangen, Echsen.

Unser Ziel ist es die frei lebenden Orang Utans zu sehen. Die Affen wurden teilweise ausgesetzt um sich dort wieder anzusiedeln. Im Camp Leakey kommen immer wieder
Gruppen von Affen vorbei um sich ein paar Bananen zu schnappen welche ausgelegt werden.
Das Männchen ist riesengross, man sollte ihm nicht provozieren wenn er auf dem Weg sitzt. Uns wird es zu schon ein bisschen mulmig so nah an den Affen vorbei zu gehen.
Aber die Affen sind friedlich, eine 32 Jahre alte Orang Utang Dame schleicht sich auf unser Boot um unser Nachtessen (frischen Fisch) zu stehlen!
Übernachtet wird auf dem Deck, wir sind insgesamt 4 Tage auf dem Boot und geniessen die Einsamkeit und Stille.

Weil es so extrem heiss und feucht ist kühlen wir uns ab im Fluss. Der Bootsmann erzählt mir dass im Jahr 2002 ein englischer Tourist von einem 5 Meter Krokodil genau
an dieser Stelle totgebissen wurde. Wir springen kurz rein und jeder will so schnell als möglich wieder raus. Aus gutem Grund!!

Alle Fotos sind von Borneo:

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“don’t go too close they are really poisonous !”

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